Piraten Bochum mit neuem Vorstand

Bochum 11.11.2015
Mit Simone Brand haben die Piraten Bochum auf ihrer Mitgliederversammlung eine neue Vorsitzende für den Kreisverband gewählt. Zum zweiten Vorsitzenden wurde Achim Wilde gekürt, das Amt des Schatzmeisters wird von Andreas Rex übernommen.
„Die einstimmige Wahl durch die Piraten Bochum bestärkt mich in meinen angekündigten Plänen die Piraten inhaltlich deutlich in Bochum zu repräsentieren. Gerade die aktuellen Vorgänge um die Verzögerungen und Kostensteigerungen beim Bau des Musikzentrums und die Art der Informationsweitergabe im Rat zeigen, dass unsere Kernforderungen nach Transparenz in der Politik und mehr Bürgerbeteiligung nach wie vor aktuell und dringend sind.“ erklärte die Landtagsabgeordnete Brand nach der Mitgliederversammlung.
„Ich freue mich, dass sich mit Achim Wilde und Andreas Rex zwei engagierte Menschen gefunden haben, die mir organisatorisch den Rücken freihalten. Auch bedanke ich mich im Namen der Piraten Bochum bei den Gästen vom Landesvorstand und der Piratenfraktion im Landtag für ihr Erscheinen.“ so Brand weiter.
Die Mitgliederversammlung der Piraten Bochum fand am 11.11.2015 im Lokal „Game“ in der Bochumer Innenstadt statt. Neben Gästen aus NRW und anderen Landesverbänden waren vom Landesvorstand der stellvertretende Vorsitzende Dennis Deutschkämer sowie der Generalsekräter Ralf Hurnik und von der Landtagsfraktion der Vorsitzende Michele Marsching sowie die Bochumer Abgeordnete Monika Pieper anwesend.

Spendenaktion für Integrationsprojekt – Ziel erreicht!

Knapp 4.000 Euro sind für die dritte Fußballmannschaft von Teutonia Ehrenfeld zusammengekommen: Die Landtagsabgeordnete Simone Brand (Bochum) hatte zu einer Spendenaktion aufgerufen, um die Fußballmannschaft zu unterstützen, bei der auch zahlreiche Asylbewerber aus der nahe gelegenen Flüchtlingsunterbringung mitspielen. Sie versprach, 250 Euro zu spenden, wenn einhundert weitere Personen jeweils 25 Euro spenden.

Simone Brand, Mitglied des Landtags, Abgeordnete der Piratenfraktion:

„Es war dringend nötig, dass die Spieler anständige Ausrüstung erhalten. Umso mehr freue ich mich sehr, dass sich 51 Menschen an der Spendenaktion beteiligt haben – gemeinsam mit einer sehr großzügigen Spende der Sparkasse Bochum sind anstatt der anvisierten 2.7500 Euro nun insgesamt 3.985 Euro zusammengekommen. Das hat meine Erwartungen deutlich überstiegen, ich bin überwältigt!

Jetzt erhalten die Spieler endlich langärmelige Trikots und Trainingsanzüge. Außerdem sind die Mitgliedsbeiträge für die nächste Zeit gesichert.

Die Vision geht aber noch weiter: Die Integrationsbemühungen enden nicht mit der 3. Mannschaft. Die weitere Herausforderung soll sein, dass sich die Integration von der Jugend bis in die 1. Fußballmannschaft vollzieht und sich auch auf andere Abteilungen erstreckt.“

Weitergehende Informationen zur Pledge: http://www.pledgebank.com/TeutoniaBo

Fußball kennt nur eine Sprache

Unter diesem Motto läuft seit der letzten Winterpause beim Sportverein Teutonia Ehrenfeld ein großartiges Projekt.
In der dritten Mannschaft der Fußballabteilung kicken viele Spieler aus dem gegenüberliegenden Asylbewerberheim.
Die jungen Männer nehmen mit Begeisterung wahr in der Situation, in der sie zur Untätigkeit verdammt sind, durch das Training und die Spiele herauszukommen.

die WAZ berichtete

Ganz ohne Stress und in freundschaftlicher Atmosphäre finden sich hier Menschen aus aktuell elf Nationen auf dem Platz zusammen. Es entstehen Freundschaften und auch privat hilft man sich gegenseitig.

Integration durch Sport ist für den DJK Teutonia Ehrenfeld jedoch kein Neuland.
Bereits seit 1994 gibt es im Verein unterschiedlichste Projekte bei denen es nicht nur um Asylbewerber, sondern auch um alte oder kranke Bürger geht.
Das Vereinsheim wird für Sprachunterricht und informelle Treffen der Asylbewerber  unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

Im Angesicht der steigenden Flüchtlingszahlen durch die katastrophalen Lage auf der ganzen Welt fragen sich viele Bochumer Bürger: Was kann ich tun?
Man kann dabei helfen den Menschen, die zu uns nach Bochum kommen, die Integration in unsere Gesellschaft zu vereinfachen.
Das Projekt von Teutonia Ehrenfeld ist dabei gelebte Willkommenskultur!

Daher möchte ich die Mannschaft unterstützen und rufe die Bochumer Bürger zur Mithilfe auf!
Es wird dringend eine Erstausstattung und Geld für die Mitgliedsbeiträge gebraucht.

Ich werde 250,-€ für die 3.Mannschaft spenden, wenn 100 weitere Unterstützer 25,-€ spenden!

Wer mehr spenden möchte, kann das auch hier direkt tun:

DJK Teutonia Ehrenfeld 1913 e.V.
Bankverbindung: IBAN DE73430500010003302890, Sparkasse Bochum
(BIC: WELADED1BOC)
BLZ 43050001; Kto.Nr. 3302890)
Betreff: zweckgebunden 3.Mannschaft

 

NRW nimmt zwei Bürgerkriegsflüchtlinge auf – einen Lorbeerkranz dem Innenminister

Das Land Nordrhein-Westfalen nimmt 1.000 zusätzliche Flüchtlinge auf. Damit schmückt sich derzeit Innenminister Jäger (http://www.nrw.de/landesregierung/nrw-startet-aufnahmeprogramm-fuer-weitere-1-000-syrische-fluechtlinge-14933/). Das ist verdammt wenig, wenn man bedenkt, dass laut Berichten der UNO etwa neun Millionen Menschen auf der Flucht sind (http://en.alalam.ir/news/1531470). Aber besser als nichts. Als ich vergangenen Dienstag in der Sitzung des Integrationsausschusses erfuhr, wie das Ganze umgesetzt wird, ist mir die Kinnlade runtergefallen.

Der Stand der Dinge:

3.464 Menschen stehen bereits auf der Warteliste.
Davon haben 359 eine Vorabzustimmung zur Einreise.
Zwei haben ein Visum. Zwei.

Und das nachdem am 30. September die Umsetzung begonnen hat. Wenn die Behörden also ihr Arbeitstempo aufrechterhalten können, ist schon im Jahr 2055 das Kontingent für 1.000 flüchtende Syrer ausgeschöpft. Wahrlich, eine Glanzleistung!

Wie kann das sein?

Das Verfahren, die Aufnahmebedingungen und der Sachstand wurden in der Ausschusssitzung von einer Vertreterin des Landesinnenministeriums in astreinem Bürokratensprech erläutert.
Am 30. September wurde ein Hotline geschaltet. Dort können sich in NRW lebende Syrer melden, die Verwandte in Syrien oder einem Flüchtlingscamp in den Anrainerstaten haben. Nachdem diese zentrale Stelle in NRW die Daten des in NRW lebenden und des flüchtenden Angehörigen erhoben haben, wird eine Referenznummer zugeteilt. Mit dieser muss sich der hier Lebende innerhalb von zehn Tagen an die lokale Ausländerbehörde wenden. Dabei sollen Originaldokumente, wie ein Familienstammbuch vorgelegt werden, um die Verwandtschaftsbeziehung zu beweisen. Er muss sich verpflichten, seinem Angehörigen Wohnraum zur Verfügung zu stellen und für sein Auskommen zu sorgen, falls dieser nicht zufällig selber genug Geld hat. Dazu müssen natürlich auch Nachweise darüber eingereicht werden, dass die nötigen finanziellen Mittel vorhanden sind. Die Ausländerbehörde prüft dann ob die Bedingungen der Aufnahmeverordnung erfüllt sind und erteilt gegebenenfalls eine Vorabzustimmung.

Diese allein ist aber noch nichts wert. Denn für die endgültige Ausstellung der Visa sind die Auslandsvertretungen zuständig. Diese können befinden, es sei durchaus möglich und zumutbar gewesen, Originaldokumente aufzutreiben. In dem Fall rutscht der Interessent auf den letzten Platz der Warteliste. Das heißt, dass er im Zweifelsfall, trotz aller Mühen, überhaupt nicht aufgenommen wird, da das Kontingent ja begrenzt ist.

Kurz gesagt, ist die Aufnahmeverordnung eine Farce. Erstens ist die Anzahl von 1.000 Flüchtlingen, die hier Zuflucht finden sollen, lächerlich, angesichts der Millionen die Schutz bräuchten. Zweitens können auf diesem Wege eh nur wirtschaftlich gut situierte Flüchtende in Nordrhein-Westfalen aufgenommen werden. Schließlich müssen sie selbst oder ihre Verwandten für ihr Auskommen sorgen, nicht die Bundesrepublik, nicht das Land NRW. Drittens ist das Verfahren zu langwierig, bürokratisch, formalistisch. Dass nicht einmal wenn es um Menschenleben geht der deutsche Hang zur Bürokratisierung mal vernachlässigt wird, ist wirklich beschämend. Noch abstruser wirkt das Ganze, wenn man bedenkt, dass Menschen die auf diesem Weg eine Aufenthaltserlaubnis erhalten, weniger Leistungen erhalten als jemand der sich in einem Boot herschleusen lässt und dann einen Asylantrag stellt. Das sind die Lorbeeren mit denen sich Innenminister Jäger schmückt.

Wie nun also die Bugs fixen?

Das absurd langsame Verfahren können wir aus NRW heraus nicht beschleunigen. Denn für die Ausstellung der Visa sind die Botschaften zuständig, die dem Auswärtigen Amt unterstellt sind.

Was sofort getan werden kann ist, die Begrenzung auf 1.000 Menschen aufzuheben. Alle anderen Bundesländer, mit den Ausnahmen Bayerns und Baden-Württembergs, nehmen unter den gleichen Bedingungen so viele auf, wie kommen wollen und können. Das wäre doch ein guter Anfang, nicht wahr?

Spendenaufruf für die 72-Stunden-Aktion im Tierheim

Ich bin Pate einer der vielen 72-Stunden-Aktionen die seit heute landesweit von der BDKJ durchgeführt werden.
Anlage 72 Stundeninfo
Alleine hier in Bochum werden sich 400 Helfer und weitere 100 Unterstützer und Paten in unterscheidlichen Projekten bis Sonntagnachmittag engagieren.
Mein Team sind sind große und kleine Pfadfinderinnen des Stammes St. Meinolphus in Bochum.
tierheimSCREEN
Ziel ist es, das Tierheim mit einer Spende zu fördern, um den Verantwortlichen zumindest einen Teil der finanziellen Last abzunehmen und vor Ort selbst, die Außenanlagen zu gestalten und die vorherige, einladende und freundliche Atmosphäre des Tierheims
wiederherzustellen.
Helft uns uns bitte, einer sozialen Einrichtung in Bochum unter die Arme zu greifen, deren Tierpfleger und ehrenamtlichen Mitarbeiter sich täglich in den sozialen Dienst unserer Stadt stellen, um ausgesetzte und hilflose Tiere aufzupäppeln und sie in eine
liebevolle Familie zu vermitteln.
Wir freuen uns auch über kleine Beträge, jeder Euro zählt!
Spenden bitte an:
PSG e.V.
Konto: 2001570016
BLZ: 37060193
Pax-Bank Köln
Verwendungszweck: 72 Std. Aktion Tierheim

Vielen Dank!

 

 

 

 

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